Wir testen den 2019er Mitsubishi L200

Wir haben beim hiesigen Mitsubishi-Händler, dem Autohaus Ackermann im oberpfälzischen Altenstadt an der Waldnaab, einen Termin für eine Probefahrt vereinbart.
Der L200 steht schon bereit, als ich eintreffe. Bis mein Mitfahrer eintrifft, habe ich schon mal Zeit, den Neuen zu begutachten. Ein Vorführwagen, foliert mit großer Werbung für den Neuen. Wobei er ja gar nicht so neu ist. Mitsubishi betitelt ihn als Facelift, obwohl 50% der Teile neu sind. Was fällt auf? Die Optik ist gefälliger geworden. Die Front stilistisch modern, mit schmalen Scheinwerfern und dominanten Backen, in denen die Nebelscheinwerfer untergebracht sind. Nach den eher rundlichen Formen der Vorgänger ist diese Front schon markant und unverkennbar. Vielleicht noch etwas ungewohnt, aber ich bin sicher, man wird sich dran gewöhnen. Auffällig und eher negativ ist der Unterfahrschutz, der wichtige Bauteile schützt. Er hängt ziemlich tief, ist aber auch das tiefste Teil am Fahrzeug. Wie stabil der Unterfahrschutz wirklich ist, können wir natürlich nicht testen, aber wer ernsthaft in die Botanik möchte, sollte sich im einschlägigen Zubehörhandel umsehen.
Gefälliger als das Vormodell
Von der Seite betrachtet fallen als erstes die markant ausgestellten Kotflügel auf. Das Design der Doppelkabine ist nicht mehr so rundlich wie beim Vorgänger. Die Ladekante der Ladefläche ist etwas höher geworden, auch die Motorhaube ist um 4 cm erhöht worden. Von hinten betrachtet sticht einem als erstes die Chromleiste des Heckgriffs ins Auge, fast ein wenig zu dominant. Die 18“ Räder wirken nicht unterdimensioniert, vor allem vorne wird es aber im Radkasten eng für Reifen mit größerem Durchmesser, was für eventuelle Umbauten ja durchaus interessant ist. Ohne ein Höherlegung des Fahrwerks ist da wenig Spielraum.
Mehr vom L200 und wie er sich fährt erfahrt Ihr im Heft.






